BUCKET BOYS
“THOUGHTS OF AN ELECTRIC CHAIR”

 

 

Bucket Boys - Thoughts Of An Electric Chair

Die BUCKET BOYS:

Michael Lange
(vocals, keyboards)

Petra “Angel” Lange
(vocals)

Helge Lange
(guitar, vocals)

Andreas Kehren
(bass, backing vocals)

Joe Vander
(drums)

 

 

 

#xxx

01.
02.
03.
04.
05.
06.
07.
08.
09.
10.
11.
12.
13.

TITELVERZEICHNIS:

Thoughts Of An Electric Chair
April, May And June
Heart And Soul
Smile
Black Coffin
Let’s Go Easy
Rosanna
Little Willy
He Is Killing Me
Follow You
It Feels Like
Billy The Butcher
Too Soon

Time:

4:05
2:51
3:50
3:55
3:41
3:24
4:08
3:57
3:50
3:48
3:55
3:10

Note:

1,875
2,125
2,25
1,75
2
3
2
1,875
2
2,25
2
2,125

 

 

Ob die BUCKET BOYS bei ihren Auftritten wie es der US Musiker „Buckethead“ tut, auch mit Eimern auf den Köpfen spielen, weiss ich nicht. Fakt ist, dass sich hier eine Band vorstellt, die schon 20 Jahre auf dem Buckel hat und bei der sich nach den ersten gehörten Tönen die Frage stellt, warum es diese Gruppe bisher noch nicht auf den Rock Olymp geschafft hat!

Im Titelsong “Thoughts Of An Electric Chair” dominieren akustische Slidegitarren, deren Sound einem begeisterten Blues Fan wie mir wie weiche Butter in die Seele schneidet, die räumliche Wiedergabe der Instrumente ist phantastisch umgesetzt worden. Der Sänger hört sich an, als ob er fünf schlaflose Nächte verbracht und sich dabei mit mehreren Pullen “Jack Daniels” vergnügt hat. Der wolkenverhangene Himmel bricht kurz auf und auf einem Sonnenstrahl gleitet eine engelsgleiche weibliche Stimme in den Song hinein. Danach geht’s weiter mit dem Country-Rocker “April, May And June”. Leadvokalist MICHAEL LANGE könnte auch jederzeit in einer Rockabilly-Band singen, im Auftakt (und in „Little Willy“) übernimmt Bruder & Gitarrist HELGE das Mikrofon, der Familienbetrieb wird komplettiert von - und da haben wir den Engel - Sängerin PETRA LANGE, die sich mit tollen Backing Vocals einbringt. Die fundamentale Rhythmusbasis wird untermauert von ANDREAS KEHREN (Bass) und MR. JOE VANDER (Schlagzeug).

„Heart And Soul“ vermischt Roots-Rock mit bluesigen Funk-Elementen, die im scharfen „Smile“ noch mehr zu Geltung kommen. Wer auf den originären Headbanger-Funk von „Mother’s Finest“ in den 70er Jahren steht, wird seine helle Freude haben! „Black Coffin“ erinnert mich an den Brit-Rock der „Steve Gibbons Band“ (waren in den 80er Jahren gut im Geschäft und sind heute leider vergessen), der Refrain setzt sich spätestens nach dem dritten Hören im Ohr fest, „Let’s Go Easy“ (geiles Gitarrenspiel!) ist ein starker Uptempo-Rocker, der jede müde Fete auf Schwung bringt, mit dem „Louisiana“-Schwoofer „Little Willy“ unterstreicht die Band ihre Flexibilität und macht es nicht leicht, die Musik einem Schubladendenken zuzuordnen. “Soul” hat die Band auch: Beispielhaft dafür der Song „It Feels Like“, der von einem „shaftigen“ Stakkato-Wah-Wah eingeleitet wird. Und die Gruppe hat noch eine weitere Überraschung in petto: „Billy The Butcher“ kommt mit kratzender Guiro-Perkussion und zackigen Flamenco-Gitarrenakkorden – ein starker Latin-Rock-Song, der auch die besungene Sweet Juanita begeistert hätte. Auch hier gibt es einen tollen Gitarrensolo, der sogar Carlos Santana zur Ehre gereicht hätte. Einer meiner persofaves des Albums! Am Ende steht der Country-Wüsten-Rocker „Too Soon“, der bestätigt, was ich gerade denke: Ein Album, das viel zu bald zu Ende gegangen ist und die spannende Aufgabe, mir noch ein paar von den älteren Veröffentlichungen der Band zu besorgen: Wenn ich die Label Infos richtig gedeutet habe, stehen 7 Studio Alben, ein instrumentaler Soundtrack und eine Maxi-CD in der Diskographie des Quintetts.

Veröffentlichung: 18. September 2015

Verfügbar: CD & Digitales Album (TT: 50:54)

Label: BISHOPS AGENCY

Für Fans von: Rory Gallagher – Steve Gibbons Band – Tito & Tarantula

Web: www.bucket-boys.com/ & https://myspace.com/thebucketboys/music/songs

KAUFEMPFEHLUNG:  KKKKKKKKKK (1,836)

Zurück zur Übersicht - Back to the previous page