HEILSTEINE

(Text und Fotos: Frau Dr. Music)

Der Hauch des Geheimnisvollen und Aussergewöhnlichen, der von edlen Steinen ausgeht, hat die Menschheit von jeher in den Bann gezogen. Die Farbenpracht und das Funkeln zog die Menschen schon in der Frühzeit an und verzauberte sie. Die Menschen glaubten, dass die seltenen Steine geheimnisvolle Kräfte besässen und verarbeiteten sie daher als Amulette und Talismane.

In der heutigen Zeit verarbeitet man die edlen Mineralien meistens zu Schmuck. Aber auch zur Heilung werden sie angewandt. Die verschiedensten Edelsteine werden zu Kugeln, Eiern, Trommelsteinen, Pyramiden, Scheiben und Stäben geformt.

Gerne verwendet werden: Achat, Amethyst, Beryll, Hämatit, Lapislazuli, Rosenquarz, Schneeflockenobsidian und der Diamant. Die vorgenannten sind nur eine winzige Auswahl der Vielfalt an Edelsteinen, die uns Mutter Erde schenkt.

Man sagt Heilsteinen im allgemeinen nach, dass sie uns helfen können. Sie werden nach Bedeutung ausgesucht, z.B. verspricht der “Rubin” Liebe oder der “Karneol” Vitalität und auf den Energiezentren (Chakren) aufgelegt. Die Steine sollten 10 – 15 Minuten in Position belassen werden. Auch als Schmuck getragen, können die heilenden Kräfte und Schwingungen der Edelsteine auf Geist und Körper wirken.

Die Steine werden nach jeder Anwendung unter fliessendem Wasser gereinigt und manche werden in Bergkristallgruppen oder in der Sonne wieder aufgeladen. Ob es hilft, sollte jeder selbst ausprobieren. Auf jeden Fall bringt es Freude sich mit herrlichen Edelsteinen zu umgeben.

Die Botschaft der Steine:
Wir sind die Sterne der Erde.
Wir haben Euch viel zu sagen.
Wir wollen in Eurer Gemeinschaft leben.
Wir sprechen zu Euch über unsere Schönheit.
Wir sind Eure Freunde, Brüder und Schwestern.
Wir haben geheime Kräfte, die Euch helfen können.
Wir wollen Euer Heim mit unseren Schwingungen füllen.

Der Rosenquarz ist weithin bekannt und beliebt. Er soll Empfindungen wie Zärtlichkeit und Freundlichkeit fördern

Unbedingt auf der Haut getragen werden soll der Lepidolith. Er wird so vor Infektionen schützen.

Versteinertem Holz werden grosse Kräfte nachgesagt. Fundorte sind in Afrika, Amerika, Asien, Australien und Europa. Der Stein möchte in der Sonne aufgeladen werden.

An der obigen Abbildung kann man sehr schön die ursprüngliche Astform erkennen. Beide versteinerten Hölzer wurden in Deutschland (Franken) gefunden.

Metallischer Glanz und goldene Farbe brachten dem Pyrit seinen Namen “Katzengold” ein. Als Heilstein eignen sich neben Ketten auch Pyritwürfel und glänzende Kristallstücke.

Die Sandrose (Selenit) sieht nicht nur exotisch aus, sondern hilft auch bei Magen- und Darmbeschwerden. Es gibt kleine, aber auch Exemplare mit mehreren Metern Länge.

Der Achat. Seinen Namen hat er von einem Fluss in Sizilien bekommen, einem vermutlichen frühen Fundort. Die Entstehungsorte von Achaten sind vulkanische Gebiete.

Der Regenbogenfluorit schillert, wie der Name schon sagt in allen Regenbogenfarben. Er soll mindestens einmal in der Woche unter fliessendem Wasser gereinigt werden.

Der Bergkristall leitet seinen Namen von dem griechischen Wort “kristallos” ab. Er ist dem Stirnchakra (Energiezentrum) zugeordnet. Stellt man eine Steingruppe auf, entsteht ein starkes Energiefeld.

Wie kaum einem anderen Stein wird dem Amethyst aussergewöhnliche Kraft nachgesagt. Das kann man verstehen, wenn man die herrlichen Steine in der wunderbaren Farbe betrachtet.

Das Katzenauge wird dem Sternzeichen Zwilling zugesprochen. Es hilft in schwierigen Lebenslagen und schenkt uns Menschen Durchhaltevermögen.

Der Rutilquarz wurde besonders von den alten Griechen verehrt. In der griechischen Mythologie glaubte man, dass das Geröll des Unterweltflusses Styx aus Rutilquarz bestand

Bei Menschen, die sowieso schon zur Leidenschaft neigen, ist Vorsicht im Umgang mit Granaten angebracht. Die Gefühle könnten aus dem Gleichgewicht geraten.

Der Rhyolith ist ein Ergussgestein von ähnl. Zusammensetzung wie Granit. Eine dichte, oft glasführende helle Grundmasse mit Einsprenkeln von Quarz oder anderen Mineralien.